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05.10.2012

Weihbischof Dr. Kreidler macht Firmlingen Mut

MECKENBEUREN-LIEBENAU – „Das Sakrament ist ein bedingungsloses Geschenk.“ Weihbischof Dr. Johannes Kreidler spendete Anfang Oktober 22 jungen Menschen mit Behinderung in der Kirche St. Maria in Liebenau die Firmung.


Brannte nicht unser Herz

Der Weihbischof machte Mut: „Ihr gehört dazu. Ihr seid nicht allein. Ihr seid ganz wichtig.“ Gemeinsam mit Prälat Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, zelebrierte er den Firmgottesdienst. Ein halbes Jahr haben sich die 22 Jugendlichen auf das Sakrament vorbereitet. Begleitet von Wolfgang Ilg vom Pastoralen Dienst der St. Gallus-Hilfe (Stiftung Liebenau) widmeten sie sich dem Thema: „Brannte nicht unser Herz“ aus der Emmaus-Geschichte im Lukas-Evangelium. „Unser Herz soll warm werden und zu brennen anfangen, weil Gott immer für uns da ist, weil Gott uns mit seiner Liebe begleitet“, sprach der Weihbischof zu den Firmlingen.

Eingeladen zum Fest der Glaubens

Die Firmung steht sinnbildlich für den Abschied von der Kindheit. Dem christlichen Ritual auf dem Weg in das Erwachsenwerden haben sich Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule Hegenberg angeschlossen. Die St. Gallus-Hilfe hat zur kooperativen Firmung eingeladen und sechs junge Menschen aus Altshausen, Ravensburg und Staig feierten mit. „Eingeladen zum Fest des Glaubens.“ Zahlreiche Angehörige und Freunde begleiteten die Firmlinge in den Gottesdienst, der vom Chor De Capo aus Meckenbeuren unter der Leitung von Gabi Ilg musikalisch mitgestaltet wurde.

Herzensangelegenheit

Die jungen Menschen haben mit ihrem Namen und ihrem Bild ein Herz gestaltet, das sie vertrauensvoll in die Hände des Weihbischofs legten. Dr. Kreidler begrüßte sie mit einem freundlichen Lachen, legte jedem Einzelnen die Hand auf, fragte sie nach ihren Wünschen und Anliegen, lauschte ihren Worten und freute sich, „dass sie Vertrauen zu ihrem Weihbischof haben.“ Sein Dank galt den Eltern und Mitarbeitern der St. Gallus-Hilfe: „Unsere Welt braucht Menschen, bei denen es anderen warm ums Herz wird.“ Nach dem Gottesdienst trug der Weihbischof den Segensgruß der Firmung zu einer jungen Frau in die St. Lukas-Klinik. Voller Wärme und Herzlichkeit sagte er zu ihr: „Es ist gut, so wie du bist.“ Ein gemeinsames Mittagsessen aller Firmlinge und Angehörigen mit dem Weihbischof rundete den Festtag ab.

 


 



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Firmung in der Stiftung Liebenau: Weihbischof Dr. Johannes Kreidler 22 jungen Menschen mit Behinderung das Sakrament der Firmung. Prälat Michael H. F. Brock (Vorstand der Stiftung Liebenau) gestaltete den Gottesdienst mit, Wolfgang Ilg vom Pastoralen Dienst (vorne, 2.v.l.) bereitete die Firmlinge auf die Firmung vor.