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15.10.2012

Geschwisterzeit Familienrallye im Ravensburger Spieleland

MECKENBEUREN-LIEBENAU – In Kooperation mit dem Ravensburger Spieleland lud die "Geschwisterzeit", ein Angebot für Geschwisterkinder von chronisch kranken oder behinderten Kindern von Stiftung Liebenau, St. Jakobus Behindertenhilfe und Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, am Sonntag ins Ravensburger Spieleland ein. 145 Familien sind gekommen, insgesamt wurden 611 Freikarten ausgegeben. Möglich wurde dies unter anderem durch eine Spende in Höhe von mehr als 5000 Euro durch eine Einzelperson, die selbst als Kind erfahren hat, was es heißt, Geschwisterkind zu sein.

Besondere Familien haben besondere Tage verdient

"Wir freuen uns riesig über diese große Resonanz", begrüßte Christoph Gräf, Koordinator des Liebenauer Netzwerks Familie, die 145 Familien, die zur Aktion der Geschwisterzeit ins Ravensburger Spieleland gekommen sind. Ihre Gemeinsamkeit: Zu jeder Familie gehört ein Kind, das chronisch erkrankt oder behindert ist. Im Mittelpunkt stehen bei der Geschwisterzeit eigentlich die Kinder ohne Behinderung, die in der Regel schon früh Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken. Am Sonntag hatte nun die ganze Familie gemeinsam ihren Spaß bei der Familienrallye und zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Familien auszutauschen.

"Wasser marsch" beim Feuerwehrspiel

Bereits bei der Ankunft im Ravensburger Spieleland erhielt jede Familie ein Memory-Kärtchen mit dem Auftrag, das passende Gegenstück und somit eine Partnerfamilie zu finden. "Wasser marsch" hieß es beim Feuerwehrspiel, bei dem bis zu sieben Familien gegeneinander antraten, um den Brand zu löschen. Auch beim Goldwaschen hatten Eltern und Kinder ihren Spaß und freuten sich, wenn sie möglichst viele Nuggets in ihrer Schürfpfanne fanden. Das Schöne: Unabhängig von der Punktzahl erhielt jede Familie bei der Siegerehrung zur Erinnerung eine Urkunde. Besonders glückliche Gesichter hatten natürlich die Gewinner, die sich über ein dickes Ravensburger Spielepaket aus der Hand von Käpt’n Blaubär und Hein Blöd freuen durften.

"Dieser Tag war einfach toll"

Vier Kinder gehören zur Familie von Michael Wiedmann aus Hülben bei Reutlingen. "Dieser Tag war einfach toll und erlebnisreich", so sein Fazit. Auf die Aktion der Geschwisterzeit wurde er durch ein Forum im Internet aufmerksam. "Wir werden uns auf jeden Fall weiter über die Angebote der Geschwisterzeit für unsere Kinder ohne Behinderung informieren", sagte Wiedmann. Der 13-jährige Timo Roth nimmt bereits regelmäßig an den Angeboten der Geschwisterzeit teil. "Ich war schon auf der Hütte, beim Kanufahren und beim Grillen dabei", erzählt er. Zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Markus freute er sich über den kostenlosen Besuch im Ravensburger Spieleland.

Geschwisterzeit ist auf Spenden angewiesen

Möglich wurde der Aktionstag im Ravensburger Spieleland durch eine großzügige Einzelspende. Den Rest haben die drei kooperierenden Einrichtungen aufgebracht, die die Geschwisterzeit organisieren: Stiftung Liebenau, St. Jakobus Behindertenhilfe und Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Bei den kreativen und erlebnispädagogischen Aktionen der Geschwisterzeit stehen die Geschwister ohne Behinderung mit ihren eigenen Wünschen, Empfindungen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Sie knüpfen Kontakte mit anderen betroffenen Kindern und entwickeln Handlungsstrategien für ihren besonderen Alltag. "Ohne Spenden wäre dieses Angebot nicht möglich und wir sind weiter dringend auf Spenden angewiesen", unterstrich Christoph Gräf. Denn: „Besondere Familien haben besondere Tage verdient."

Spendenkonto: Sparkasse Bodensee
Stiftung Liebenau
Konto: 20 994 471
BLZ: 690 500 01
Stichwort: Geschwisterzeit


 

Kontakt:
Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117
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www.teamwork-kommunikation.de

Geschwisterzeit im Spieleland

611 Freikarten wurden für besondere Familien ausgegeben bei der "Geschwisterzeit im Spieleland". An dem Tag standen Familien mit einem Kind mit Behinderung und deren Geschwisterkindern im Mittelpunkt.

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Preisverleihung mit Käpt’n Blaubär und Hein Blöd: nicht alle gewannen, aber alle hatten Riesenspaß bei der Geschwisterzeit im Spieleland. Rechts im Bild: Christoph Gräf, Koordinator Liebenau Netzwerk Familie, der die Preise vergab.