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02.06.2016

Gut aufgestellt für künftige Entwicklungen - St. Gallus-Hilfe organisiert sich neu

LIEBENAU – Die Hilfen für Menschen mit Behinderung haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Differenzierte Angebote, die sich an den Wünschen, Neigungen und Fähigkeiten des einzelnen orientieren, sind immer mehr gefragt. Nicht zuletzt dadurch wird auch der fachliche Anspruch immer komplexer. Die St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau hat inzwischen ein breites Spektrum an Hilfen entwickelt und ist in mehreren Landkreisen aktiv, oftmals mit mehreren Angeboten. Um auch weiterhin ein gutes Niveau bei der Unterstützung zu halten, hat die St. Gallus-Hilfe ihre Organisation überdacht und neu strukturiert. Kurze Entscheidungswege und die Verteilung von Verantwortung auf mehr Schultern sind das Ergebnis.


Grundlage für die Zukunft

„Mit unserer neuen Organisation wollen wir den künftigen Entwicklungen der Hilfen für Menschen mit Behinderung Rechnung tragen und eine gute Grundlage für die Zukunft schaffen“, erläutert Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe. Grundlage ihres Handelns ist das christliche Menschenbild, das den einzelnen Menschen in den Blick nimmt. Die Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau möchte jedem einen entwicklungsorientierten und förderlichen Rahmen bieten, der die individuelle, verlässliche und fachlich fundierte Begleitung und Betreuung ermöglicht.

Vierköpfiges Leitungsteam

Neben Munk sind im Geschäftsleitungsteam seit Anfang dieses Jahres Christine Beck, Markus Wursthorn und Markus Schaal. Christine Beck hatte bisher die Leitung für den Bereich Wohnen für Erwachsene Ravensburg inne. Nun verantwortet sie überregional den Bereich Wohnen Erwachsene, Familienunterstützende Dienste und Offene Hilfen in den Landkreisen Ravensburg und Bodensee. Markus Wursthorn, ehemaliger Leiter des Bereichs Wohnen im Bodenseekreis, ist nun zuständig für Schule, Erziehung, Bildung und Arbeit in den beiden Stammlandkreisen. Markus Schaal bleibt weiterhin Kaufmännischer Leiter. Alle drei Geschäftsleitungen haben die Prokura. Ihre strategische und operative Gesamtverantwortung wird unterstützt von operativen und zentralen Fach- und Verwaltungsdiensten.

Weiterentwicklung der Angebote und Dienste

Die St. Gallus-Hilfe entwickelt ihre Angebote und Dienste laufend weiter, wie die gestiegene Zahl der familienunterstützenden, präventiven und ambulanten Hilfen zeigt. Außerdem haben die regionalen Bildungs-, Arbeits- und Tagesförderangebote sowie die gemeindeintegrierten stationären Wohnangebote zugenommen. Die kleiner werdenden Stammorte Liebenau, Hegenberg und Rosenharz bieten weiterhin einen Schutz- und Entwicklungsraum für Menschen mit Behinderung, die dies benötigen oder sich dies wünschen. An diesen Orten können breitgefächert und sehr profiliert pädagogische, pflegerische und therapeutische Hilfen zur Verfügung gestellt werden. Wo notwendig, werden diese um die fachmedizinisch, psychotherapeutischen Hilfen der St. Lukas-Klinik ergänzt. Diese Lebens- und Entwicklungsorte mit besonderer Kompetenz heißen künftig „Fachzentren für Menschen mit Behinderung“.

Angebote in mehreren süddeutschen Landkreisen

In den Kernregionen Bodenseekreis und Landkreis Ravensburg hält die St. Gallus-Hilfe die meisten Angebote vor. Angebote und Dienste in den Bereichen Freizeit, Wohnen sowie Arbeit und Bildung hat sie aber in weiteren acht Landkreisen im süddeutschen Raum. Die Ansprechpartner und Verantwortlichen sind vor Ort. Die unmittelbar mögliche Absprache der Fachkräfte gewährleistet die durchgängige, verlässliche Hilfe in der jeweiligen Region beziehungsweise im entsprechenden Landkreis.

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

Das neue Geschäftsleitungsteam der St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau (von links): Markus Wursthorn, Jörg Munk, Christine Beck und Markus Schaal.