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23.06.2016

wellcome für einen guten Start ins Leben

FRIEDRICHSHAFEN – Das Baby ist da, die Freude ist riesig – und nichts geht mehr. Zum Glück gibt es für die Zeit nach der Geburt den Dienst von „wellcome“, ein Angebot der Stiftung Liebenau. Irene Hellwig kommt einmal pro Woche zu Familie Remppis aus Friedrichshafen, um sie nach der Geburt des dritten Kindes stundenweise zu entlasten.


Kleine Kinder können anstrengend sein

Die gemütliche Wohnküche ist Dreh- und Angelpunkt im Haus der Familie Remppis. Hier spielen Deborah (2) und David (4), während Baby Hannah nebenan im Stubenwagen schläft. Aber kleine Kinder können auch ganz schön anstrengend sein. Mutter Jasmin Remppis ist dankbar, dass sie regelmäßig Unterstützung von „wellcome-Engel“ Irene Hellwig erhält. „Sie war bereits nach der Geburt von Deborah einmal in der Woche bei uns, und ich freue mich sehr, dass sie jetzt wieder zu uns kommt“, berichtet die Mama.

Junge Familien verdienen Unterstützung

Während Irene Hellwig mit den Kindern spazieren geht, im Garten spielt oder eine Geschichte vorliest, kann Jasmin Remppis durchatmen und einfach mal etwas für sich tun. „Gerade wenn die eigenen Großeltern nicht vor Ort sind, ist es für die Kinder schön, eine weitere Bezugsperson zu haben“, sagt sie. Mit ihrem Mann Christof ist sie sich einig, dass es völlig in Ordnung ist, sich Hilfe zu holen. „Das würde sicher jeder Familie gut tun.“ Irene Hellwig hat selbst drei Kinder und ist Oma von drei Enkeln. „Mir sind junge Familien ganz wichtig und ich finde, dass sie Hilfe verdienen“, sagt sie zu ihrem ehrenamtlichen Engagement bei „wellcome“.

Am Geld darf die Hilfe nicht scheitern

„wellcome“ ist ein Angebot für alle Familien – ganz unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Für die Vermittlung einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin bezahlen die Familien eine Gebühr von 10 Euro und bis zu 5 Euro pro Stunde für den „wellcome“-Einsatz. Individuelle Ermäßigungen sind jedoch möglich, denn am Geld darf die Hilfe nie scheitern. Deshalb ist der Dienst fünf Jahre nach seiner Gründung mehr denn je auf Spenden angewiesen, um seine Arbeit zu finanzieren. Vor kurzem hat der Rotary-Club Friedrichshafen sein Sommerfest zugunsten von „wellcome“ veranstaltet.

Ehrenamtliche „wellcome-Engel“ gesucht

Maximal bis zum ersten Geburtstag des Kindes bleiben die Ehrenamtlichen in einer Familie. „Durch die gestiegene Nachfrage sind ihre Einsätze jedoch kürzer geworden“, so Behrendt. Sei doch das erklärte Ziel, keiner Familie absagen zu müssen. Daher ist die Koordinatorin immer auf der Suche nach weiteren Ehrenamtlichen. „Mitbringen müssen sie neben Lebenserfahrung eigentlich nur ein großes Herz und Begeisterung für die Idee.“ Treffen und Schulungen werden den „wellcome-Engeln“ angeboten, um sie in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu stärken.

 

Information:
„wellcome“ ist ein Dienst der Stiftung Liebenau. Er unterstützt Familien in Form von moderner Nachbarschaftshilfe nach der Geburt eines Kindes stundenweise auf ehrenamtlicher Basis.
Weitere Infos zu "wellcome" finden Sie hier.

Kontakt:
„wellcome“ Bodenseekreis, Marion Behrendt, Friedrichstraße 63, 88045 Friedrichshafen, Telefon: 07541 6017156, E-Mail: bodenseekreis@wellcome-online.de.
„wellcome“ Ravensburg, Silke Haller, Herrenstraße 43, 88212 Ravensburg, Telefon: 0751 1807150, E-Mail: ravensburg@wellcome-online.de.

Spendenkonto:
Sparkasse Bodensee
IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71
BIC: SOLADES1KNZ
Stichwort: wellcome

 

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

 

„wellcome-Engel“ Irene Hellwig (links) unterstützt Familie Remppis: Für die Kinder Deborah, Baby Hannah und David ist sie eine weitere Bezugsperson, die Eltern Jasmin und Christof Remppis freuen sich über die Entlastung.

„wellcome“ ist ein Dienst für alle junge Familien (v. li.): Koordinatorin Marion Behrendt und Ehrenamtliche Irene Hellwig unterstützen Jasmin Remppis mit ihren Kindern Deborah, Hannah und David.