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12.07.2016

Andere Arbeits- und Lebenswelten kennenlernen

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Werkstatt, Wohnheim, Förder- und Betreuungsbereich: Das waren die Stationen in der Stiftung Liebenau, in denen Azubis der Rolls-Royce Power Systems AG aus Friedrichshafen einen ganzen Tag verbracht haben. Im Rahmen einer sozialpädagogischen Woche besuchten insgesamt über 30 Auszubildende die verschiedenen Bereiche, in denen Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten.


Persönliche Begegnungen

Ein Blick in die Werkstatt: Celine Müller und Verena Störkle, beide im ersten Lehrjahr der Ausbildung zur Industriemechanikerin, bilden ein Team mit WfbM-Mitarbeiter Alexander Haisch. Rückseiten von Fahrradtaschen müssen in durchsichtige Plastikhüllen verpackt werden. Anschließend kommen sie in einen großen Karton und sind bereit für den nächsten Arbeitsschritt. Nach kurzer Erklärung durch Alexander Haisch, was wie zu tun ist, legen sie gemeinsam los. Nach kurzer Zeit arbeiten sie bereits routiniert Hand in Hand, so als wären sie schon immer ein Dreierteam.

Kooperation

Seit mehreren Jahren kommen die Azubis von der Rolls-Royce Power Systems AG schon nach Liebenau. „Unser Ziel ist es, dass die Azubis andere Arbeitswelten kennenlernen“, erläutert Erwin Steidle, der die sozialpädagogische Woche begleitet. Wenn man einmal eine berufliche Laufbahn eingeschlagen habe, hätte man später kaum noch die Möglichkeit andere Lebenswelten kennenzulernen. Der direkte Kontakt sei dabei wohl das wichtigste.

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

Ein gutes Team: (v. li.) Verena Störkle und Celine Müller (beide angehende Industriemechanikerinnen) lassen sich von Werkstattmitarbeiter Alexander Haisch die Tätigkeit erklären.