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28.07.2016

Gemeinsam an der Donau das Brot brechen

ULM – „Man isst, man trinkt, man spricht über das Essen, das schöne Wetter, das Leben und das Zusammensein längs der Donau.“ So beschreibt Carmen Stadelhofer, Initiatorin des europaweiten Netzwerks Danube-Networkers die Intention des Donaubrückenfestes, das im Juli 2016 auf der Herdbrücke stattgefunden hat. Ein Fest, zehn Länder, fast 100 Tische kulinarisch und informativ aufbereitet, zwei davon vom Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm – eine Einrichtung des Berufsbildungswerkes Adolf Aich – und der St. Gallus-Hilfe.


„Wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, konnten außerdem das RAZ Ulm und die St. Gallus-Hilfe als zwei Gesellschaften im Verbund der Stiftung Liebenau vorstellen und Interessierte informieren, das war toll“, resümiert Johannes Hettrich, Ausbilder am RAZ Ulm. Auf dem gemeinsamen Informationstisch gab es neben verschiedenen Broschüren und Flyern, beschwert mit Werkstücken der RAZ-Ulm-Auszubildenden, auch 150 vom RAZ-Ulm gebackene und einzeln verpackte „Ulmer Münster“ zum Mitnehmen. Denn im Mittelpunkt des Festes, das eigentlich ein Frühstück und Teil der Aktion „Brot, Wein, Kräuter“ des Arbeitskreises um Carmen Stadelhofer war, stand das Brot.

Sprechen, über das, was einen verbindet

Und so fanden sich auch auf allen anderen Tischen immer neue Variationen von Brot, die die Ulmer und Neu-Ulmer Vereine, Organisationen und Institutionen, aber vor allem auch Menschen aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder Kroatien gebacken haben und den Besuchern mit landestypischen, kreativen oder ganz einfachen Aufstrichen anboten. Selbstverständlich war auch das Ulmer Brotmuseum mit einem eigenen Tisch vertreten. Um halb elf haben Carmen Stadelhofer, der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und dessen Ulmer Kollege Gunter Czisch das Frühstück mit kurzen Begrüßungsreden eröffnet. „Die Donau kann ein verbindendes Band durch Europa sein, und man sieht: Auch Brücken können verbinden“, brachte Gerold Noerenberg das Happening auf den Punkt. In das anschließende Friedenslied „Shalom Aleichem“ stimmten alle Umstehenden begeistert ein.

Vom RAZ Ulm bewirtet werden

Am Frühstückstisch des RAZ Ulm und der St. Gallus-Hilfe hatte sich da schon eine fröhliche Frauenrunde bei Brot, Wurst- und Käsehäppchen niedergelassen, und bekam von Abdurrahman Akgün, Ausbilder für Fachkräfte im Gastgewerbe am RAZ Ulm, entsprechend der Aktion „Brot, Wein, Kräuter“ auch eisgekühlte Sommerweine angeboten. Bildungsbegleiterin Franziska Tietze und FSJ-Praktikantin Simone Lehner beteiligten sich am Gespräch der Frauen über die Predigt im Ulmer Münster, das Engagement der Carmen Stadelhofer und die verschiedenen Häppchen des RAZ, während Ina Wind-Schön von der St. Gallus-Hilfe am Nachbartisch Interessierte für das Betreute Wohnen in Familien begeisterte.

 

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de

www.stiftung-liebenau.de

 

 

Frauenrunde am Frühstückstisch des RAZ Ulm und der St. Gallus-Hilfe.

Gruppenfoto auf der Brücke (v. l. n. r.): Johannes Hettrich, Ausbilder am RAZ-Ulm, FSJ-Praktikantin Simone Lehner, Ina Wind-Schön, Sozialpädagogin bei der St. Gallus-Hilfe, Abdurrahman Akgün, Ausbilder für Fachkräfte im Gastgewerbe am RAZ Ulm, und Bildungsbegleiterin Franziska Tietze.

Die Broschüren des RAZ Ulm und der St. Gallus-Hilfe beschwert mit Werkstücken, die die Auszubildenden des RAZ Ulm gefertigt haben.